Paris City Pass

Paris-Pässe im Detailvergleich

Fünf Pässe, fünf Ansätze. Hier steht ausführlich, was jeder abdeckt, wie lange er gilt und für welchen Reisetyp er sich rechnet.

Inhaltsverzeichnis

Fünf Pässe, ein Ziel: weniger zahlen und anstehen

Paris hat keinen einzigen offiziellen Städtepass, sondern mehrere konkurrierende Angebote. Sie unterscheiden sich in drei Dingen: welche Attraktionen enthalten sind, wie die Gültigkeit gezählt wird und ob überhaupt ein Sightseeing-Bus dabei ist. Der Nahverkehr ist bei allen gleich geregelt: Er ist nie enthalten (mehr dazu auf der Seite Nahverkehr).

Die Pässe im Überblick

Pass Anbieter Stärke Eiffelturm Louvre & Versailles Gültigkeit
Paris Museum Pass offiziell (RMN) über 50 Museen nein ja 2, 4 oder 6 Tage am Stück
Paris City Pass Turbopass Rundum-Paket Aufpreis ja 2 bis 6 Tage
Paris Flex Pass Turbopass Selbst gewählt wählbar teils wählbar Auswahl frei kombinierbar
The Paris Pass Plus Go City Alles inklusive ja ja 2, 4 oder 6 Tage
Paris Explorer Pass Go City frei wählbar wählbar wählbar 30 Tage für die Auswahl

Museumsfans: Paris Museum Pass

Wenn dein Paris vor allem aus Louvre, Orsay und Versailles besteht, ist der Paris Museum Pass die naheliegende Wahl. Über 50 Museen und Monumente sind einmal enthalten, und an vielen Kassen gehst du direkt hinein. Er ist der einzige offizielle Pass hier. Was er nicht kann: Eiffelturm, Bootsfahrt oder Bus. Dafür rechnet er sich schon bei drei, vier Museen pro Tag.

Erstbesuch mit allem: der Paris City Pass

Für die erste Parisreise mit den großen Highlights nimmt dir der Paris City Pass von Turbopass die Planung ab. Er enthält den Museum Pass komplett und legt über 60 Attraktionen, einen Tag Hop-on-Hop-off-Bus und eine Seine-Fahrt obendrauf. Den Eiffelturm buchst du optional gegen Aufpreis dazu.

Alles in einem Paket: The Paris Pass Plus

The Paris Pass Plus von Go City ist das Maximalprogramm: An 2, 4 oder 6 aufeinanderfolgenden Tagen stehen dir 83 Attraktionen offen, darunter Eiffelturm, Big-Bus-Tour und Bootsfahrt. Ein kompletter Museum Pass ist enthalten, also auch Louvre und Versailles. Dafür ist er der teuerste Pass im Vergleich. Den früheren Standard-Pass The Paris Pass ohne Museum Pass hat Go City Mitte 2026 eingestellt.

Selbst zusammenstellen: Flex Pass und Explorer Pass

Hast du nur eine Handvoll fester Ziele, stellst du dir mit zwei Pässen selbst ein Bündel zusammen und zahlst nur die Auswahl. Beim Paris Flex Pass von Turbopass wählst du 2 bis 8 Attraktionen, beim Paris Explorer Pass von Go City 3 bis 5 aus 38, die du in 30 Tagen nutzt; dort stehen auch der Louvre und Schloss Versailles zur Wahl. Ein festes Rundum-Paket bekommst du dafür nicht.

Wann sich gar kein Pass lohnt

Ehrlich bleibt: Nicht jeder braucht einen Pass. Bist du unter 18 oder als EU-Bürger unter 26, ist der Eintritt in viele staatliche Museen ohnehin frei. Willst du nur zwei, drei Dinge sehen, sind Einzeltickets meist günstiger. Und den Nahverkehr rechnest du bei jedem Pass zusätzlich.

Fragen zum Vergleich

Gibt es einen Pass mit allem?+

Am nächsten kommt The Paris Pass Plus: Museum Pass komplett, dazu Eiffelturm, Big-Bus-Tour und Bootsfahrt. Er ist aber auch der teuerste Pass. Günstiger fährt der City Pass, dort kostet der Eiffelturm allerdings Aufpreis. Den Nahverkehr deckt keiner ab.

Welcher Pass ist am günstigsten?+

Das hängt davon ab, wie viel du siehst. Für wenige Ziele ist der Explorer Pass am günstigsten, weil du nur die gewählte Anzahl zahlst. Für viele Museen holt der Museum Pass am meisten heraus. Die tagesaktuellen Preise stehen unter Preise.

Alle Fragen zu den Paris-Pässen →

Pass gefunden?

Auf jeder Passseite wählst du Dauer und Variante und buchst direkt beim Anbieter.